Autor: Johannes Gangl B.Sc.
Das Geschäft mit Schweinefleisch verläuft europaweit immer noch ruhig.
In der Verarbeitung findet vor allem spanische Ware weiterhin Verwendung. An den Schlachthoframpen flaut der Zustrom jedoch spürbar ab. Während im Osten regionale Überhänge stetig abgearbeitet werden, herrscht im Süden Deutschlands zusehends regelrechte Nachfrage. Trotz unterschiedlichen Absatzsituationen in Ost und Süd behauptete sich der europaweite Trend und die Preise zogen leicht an.
In Österreich marschiert der Markt in die gleiche Richtung. Laut ÖFK sind die wöchentlichen Schlachtzahlen in den vergangenen vier Wochen um 5.000 Schweine auf zuletzt 92.000 Stück gesunken. Auch das durchschnittliche Schlachtgewicht liegt mittlerweile bei 101,5 kg. Das Angebot an Schlachtschweinen wird wöchentlich knapper. Vor diesen positiven Entwicklungen wurde an der Österreichischen Schweinebörse der Basispreis um 5 Cent auf 1,44 € pro kg Schlachtgewicht angehoben, was ein Ende der negativen Durchschnittsdeckungsbeiträge zur Konsequenz hat.