Autor: Dr. Johann Schlederer
EU-Schweinemarkt: Reichlich versorgte Märkte mit nur mühsam behaupteten Notierungen.
Während EU-weit saisontypisch das Angebot an schlachtreifen Schweinen aufwärts tendiert, bleibt die Situation am Fleischmarkt unverändert schwierig. Die seit 10. September wirksame Zollbelastung bei Schweinefleischexporten nach China ist in diesem Zusammenhang alles andere als hilfreich. Vor diesem Hintergrund bleiben Preisdruck und abwärts tendierende Notierungen allerorts an der Tagesordnung.
In Österreich fließt das an Stückzahl und Schlachtgewicht leicht steigende Angebot weitgehend reibungslos ab. Während am Lebendmarkt ausgewogene Verhältnisse überwiegen, wird der aktuelle Fleischmarkt als ziemlich gesättigt beschrieben. Die erhofften Impulse seitens Fleischindustrie und Verbrauchermärkten seien dem Vernehmen nach bis dato ausgeblieben. An der Ö-Börse war das frische Angebot nicht drückend, was eine Fixierung auf unverändertem Niveau zur Folge hatte.