Autor: Johannes Gangl B.Sc.
Auf den europäischen Märkten zeigen sich auch in dieser Woche keine maßgeblichen Veränderungen.
Bei durchwegs hohen Schlachtzahlen verzeichnet lediglich Frankreich sinkende Schlachtgewichte. Verkaufsaktionen im Lebensmitteleinzelhandel dienen zwar dazu, den Absatz anzukurbeln, ein jahreszeitbedingter, impulsloser Handel mit Schweinefleisch hemmt aber zügiges Abfließen der Mengen.
Auch in Österreich läuft der Abbau der Überhänge zwar am Limit, aber stetig. Die steigende Nachfrage der Verarbeitungsindustrie vergangene Woche trug zusätzlich zur Stabilisierung der Situation bei. Zwar gäbe es auslastungstechnisch noch Luft nach oben, dieser Puffer wird jedoch durch Schwierigkeiten in der Personalbereitstellung nicht voll ausgeschöpft, was das Gespräch mit einem größeren Schlachthofbetreiber ergab. Das für Österreich wichtige Ostergeschäft gibt seitens der Abnehmer zusätzlich Hoffnung auf eine Ankurbelung des Marktes. Vor diesem Hintergrund wurde an der Österreichischen Schweinebörse auf Vorwochenniveau notiert.