Autor: Johannes Gangl B.Sc.
Am Europäischen Schweinemarkt sind die Angebotsmengen immer noch hoch.
Regional leicht zurückgehende Schlachtgewichte sowie abermals sich seitwärts bewegender Notierungen zeigen eine Stabilisierung der Verhältnisse in den einzelnen Ländern. Zaghaft rüstet man sich mit Einfrieren von Edelteilen wie Schopf und Karree für die Grillsaison.
In Österreich wartet man gleichsam auf Impulse, die Schwung in den Markt bringen. Die bevorstehende Faschingszeit bringt zwar große Menschenansammlungen, welche auch versorgt werden wollen, erfahrungsgemäß steht hier neben dem „Hungerstillen“ aber das „Durststillen“ im Vordergrund. Eine vage Prognose über die Angebotsmengen verleitet jedoch dazu, aufmerksamer Beobachter zu sein. Laut Hochrechnung der Österreichischen Schweinebörse dürften die sinkenden Zahlen im Ferkelangebot vor drei Monaten doch langsam Spuren hinterlassen und die Anflutung an Schlachtschweinen langsam abnehmen. Die Aufarbeitung der Überangebote der Vorwochen in den Schlachthöfen läuft stetig. Durchschnittliche Schlachtgewichte von über 103 Kilogramm sind ein Resultat davon. Vor diesem Hintergrund wurde an der Österreichischen Schweinebörse unverändert notiert.