Autor: Johannes Gangl B.Sc.
Von Nord nach Süd verläuft die Vermarktung reibungslos.
Die verkürzte Schlachtwoche bis Ostern führt in ganz Europa zu steigenden Anlieferungen an Schlachtschweinen. Ein zunehmendes Problem – quer durch die gesamte Wertschöpfungskette – bereiten die steigenden Treibstoffpreise. Sie äußern sich beispielsweise durch verhaltene Bestellungen der Verarbeitungsindustrie. In Spanien spiegelt sich momentan die Situation in Österreich vor drei Wochen wider. Durch die anziehende Notierung der vergangenen Wochen verzögern Mäster stellenweise die Anmeldung. Ähnlich verhält es sich in Italien. Knappes Angebot und ein sich belebender Fleischmarkt führte zu deutlichen Preisanstiegen.
In Österreich erwartet man aufgrund des nahenden Ostergeschäfts belebende Impulse am Fleischmarkt. Ob rund um die Feiertage die ersten Grillversuche starten, hängt wie so vieles in der Landwirtschaft vom Wetter ab. Bisher kann das Geschäft mit Schweinefleisch noch nicht als rege bezeichnet werden. An der Schlachthoframpe wird hingegen jeder Ringelschwanz dankbar entgegengenommen. Dem zu erwartenden, knapper werdenden Angebot in den kommenden Wochen und der in der Karwoche reduzierten Schlachttagen wird offensichtlich auf diesem Wege versucht, vorzubeugen. Vor diesem Hintergrund wurde an der Ö-Börse seitwärts notiert.