Autor: Johannes Gangl B.Sc.
Europaweit reduziert sich der Druck auf der Angebotsseite, im Handel mit Schlachtschweinen, allmählich.
Regional wird von annähernd ausgeglichenen Marktverhältnissen berichtet. Die Schlachtgewichte sinken wie beispielsweise in Frankreich oder Spanien stetig, sie sind jedoch noch 1,5 kg über dem Vergleichswerten aus 2025. Die Preise dürften jedoch in der nächsten Zukunft noch unverändert bleiben. Das Fleischgeschäft kann saisontypisch eher verhalten beschrieben werden. Mit Aktionen wird seitens des Einzelhandels versucht frischen Wind, durch Bewerbung von Hack oder Bratenfleisch, in die Nachfrage zu bringen.
In Österreich wurden die Überhänge der vergangenen Wochen schrittweise abgebaut. Der Markt ist geräumt und seitens der Abnehmer lässt sich eine steigende Nachfrage beobachten. Dieser Trend wird sich in den kommenden Wochen noch verschärfen. Dem ausgeglichenen Lebendmarkt, steht jedoch ein unter Preisdruck befindlicher Fleischmarkt gegenüber. Das Einfrieren von Teilstücken in die Kühllager, resultiert aus der traditionellen Vorbereitung auf die Grillsaison. Vor diesem Hintergrund wurde an der österreichischen Schweinebörse ein weiters Mal unverändert notiert.