Autor: Johannes Gangl B.Sc.
Europaweit legen die Notierungen zu.
Selbst die spanische Notierung, die wegen des starken Preisabfalls Ende 2025 – aufgrund des ASP-Ausbruchs in der Nähe Barcelonas – im europäischen Vergleich am unteren Rand angesiedelt war, setzt den positiven Trend der Vorwoche fort. Die rege Nachfrage dortiger Schlachtunternehmen ist mit Sicherheit dem noch immer sehr niedrigen Preisniveau geschuldet. Durch erwartete Preisanhebungen wird seitens der Verarbeitungsindustrie mehr Ware geordert.
In Österreich fiel die Wochenschlachtmenge erstmals seit 5 Wochen unter 90.000 Stück auf 89.300 Schweine in der KW 8. Der schrittweise Rückgang der Angebotsmengen hat sich seit Anfang Februar bemerkbar gemacht. Der Auskunft eines größeren Schlachtunternehmers nach wartet die Branche noch immer auf die Impulse des Ostergeschäfts. Dennoch kam zusehends Bewegung in den Markt. Die vergangene Woche vollzogene Kehrtwende macht Schlachtschweine zum gefragten Gut. Die Nachfragemengen der Abnehmer lassen sich nur zum Teil realisieren. Vor diesem Hintergrund wurde an der Österreichischen Schweinebörse die Notierung um 8 Cent auf 1,52 €/kg Basispreis angehoben.