Autor: Johannes Gangl B.Sc.
Das Angebot an Schlachtschweinen geht europaweit kontinuierlich zurück.
Außer in Dänemark und Frankreich zeigen die Notierungen durchwegs einen freundlichen Trend. Das frühlingshafte Wetter prognostiziert ein Ankurbeln der bisher schwachen Impulse am Markt, dennoch wird momentan über sehr unterschiedliche Situationen berichtet. Der ersehnte Schwung im Handel mit Schweinefleisch wird noch immer durch beispielsweise spanische Ware in den Regalen gebremst.
In Österreich setzt sich die rege Nachfrage bei gleichzeitig knappem Angebot fort. Das Geschäft mit Schweinefleisch verlief zwar, den Angaben eines größeren Schlachtunternehmens vor drei Wochen noch zügiger, allerdings bewegt man sich im gesamteuropäischen Trend. Die starke Anhebung der Notierung vergangene Woche war dieser Entwicklung geschuldet. In Anbetracht der aktuellen Entwicklung, knappes Schlachtschweineangebot und verhalten, tröpfelndes Fleischgeschäft, wurde an der Ö-Börse mit 4 Cent plus auf 1,56 €/kg Basispreis notiert.